Haus Jäkel

Auenweg 12, Aufnahme März 2012
Auenweg 12, Aufnahme März 2012

Vermutlich durch die Inhaber des Sanatorium Liebenstein, das sich 1890 aus der Kaltwasserheilanstalt entwickelt hatte, wurde dieses Fachwerkhaus um 1905 errichtet.  Die Vermutung liegt nahe, dass es eine Nutzung neben den hydrotherapeutischen Anlagen am Auborn und Zigeunerborn gegeben hatte. Die Recherche dazu steht aus. 2014 wurde die Immobilie veräußert. Die neuen Eigentümer sind sehr an historischen Daten interessiert. Da könnte eine Zufallsbegegnung für neue Infos sorgen: Dietmar Braune, der Enkel der Familie Korbsch, weilte beruflich auf dem Altenstein und kann und wird uns sicherlich einiges zur Hausgeschichte sagen !
Karl Kampf http://www44.jimdo.com/app/s06790cd3cc8612fc/p02e f75623ff0f349/ kaufte um 1920 seiner Schwester, Kampfe Marie genannt, im Füllesgarten unterhalb der Obstplantage obiges Haus  im heutigen  Auenweg 12, das sich unterhalb der Vogellehrschau http://heimatfreundebali.jimdo.com/heimatgeschichte/villen/vogellehrschau/  befindet.
Elfriede Mosebach erinnert sich: Familie Bullack mit Eltern (Pens. Lehrer) und 2 Söhnen kamen als Bomben-Flüchtlinge und wohnten bis Kriegsende im Auenweg 12. Sie kehrten dann nach Wupperthal zurück !  Herr Bullack war  bei der Firma Lux als Direktor, Buchhalter oder Prokurist beschäftigt, kurz vor Kriegsende erkrankte er plötzlich und verstarb ! 
In sozialistischer Zeit  bewohnte Familie Korbsch bis 1975 das Haus. Frau Korbsch war lange Zeit in der POS "Rudolf Schwarz" als Lehrerin angestellt.
Herr und Frau Korbsch verstarben tragischerweise durch einen Verkehrsunfall auf der vom Verkehr weitgehend befreiten Insel Hiddensee. Herr Korbsch 1977 unmittelbar daran, Frau Korbsch 1979 an den Spätfolgen.
Inhaber der Immobilie war von 1975 bis ca. 2010 die Familie Jäkel.

Archiv W.Malek
Archiv W.Malek
Aufnahme von 1907 - Sammlung M.Döhrer
Aufnahme von 1907 - Sammlung M.Döhrer