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Titelbild: Die Burgruine Liebenstein aus der Vogelperspektive
              (Foto: Sebastian Keybe)

Foto: Michael Pissarek
Foto: Michael Pissarek

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Neuigkeiten

Was uns das Gemäuer der Burgruine Liebenstein erzählt

Was uns das Gemäuer der Burgruine Liebenstein erzählt :
Unter dem Motto, „Was erzählen uns die Mauern der Burgruine Liebenstein? Baugeschichtlicher Rundgang zur Errichtung der Burg und den wichtigsten Umbaumaßnahmen“, hielt Vereinemitglied Dr. Christine Seige im Rahmen einer Mitgliederversammlung am 15.09.2022 an der Burg einen beachtenswerten Vortrag. Durch ihre jahrelangen Forschungsarbeiten zur Burgruine und deren Bewohnern, ist sie einer der begehrtesten Kenner der Burgruine mit all ihren Fassetten. Sie begann mit der ersten Bauphase vor 1360. Möglicherweise gab es damals einen sogenannten Wohnturm mit einer Ringmauer. Die Burg wurde zerstört, wie auch immer, denn einige Mauerreste wurden später übernommen und anderswo wieder in der Burg eingebaut. Nach 1360 bestand sie aus Wohnturm mit Ringmauer und Zwinger bzw. einer Vorburg. Es ist anzunehmen, dass im 2. OG des Wohnturmes Fachwerk eingebaut war. Innerhalb der Vorburg sind Versorgungseinrichtungen zu vermuten, wie Küche und Nebengebäude. Ab diesen Zeitpunkt werden die Herren von Stein als Eigentümer genannt. Wetzel II. von Stein erwarb die Burg 1360. Um 1554 wurde die Burg von Asmus von Stein zum Liebenstein umgebaut. Ab 1654, so Christine Seige, ist das 2.OG durch Steine ersetzt worden. Der Hof innerhalb der Ringmauer wurde mit zwei Geschossen überbaut. Die schlitzartigen Öffnungen im EG behielt man bei. Um 1599 erfolgten durch Hermann vom Stein umfangreiche Reparaturen und Modernisierungen nach Beschädigungen. Die Fenster wurden auch vergrößert und Fenstergewände eingesetzt. Von denen heute noch einige erhalten sind. Ab 1610 erfolgte nochmals eine Modernisierung der Burg. Der Grund dafür war der Kuraufenthalt Herzog Casimirs von Sachsen-Coburg über zehn Jahre hinweg. 1678 erfolgte der Auszug der letzten Bewohner der Burg. Seitdem ist sie dem Verfall preisgegeben. Nur durch engagiertes Handeln unserer Vorfahren, besonders seit Gründung der Burggemeinde Liebenstein 1926, dem Arbeiten der Naturfreunde innerhalb des Kulturbundes der DDR und den Natur und Heimatfreunden Bad Liebenstein seit 1991konnte sie der Nachwelt erhalten bleiben. Die Stiftung „Thüringer Schlösser und Gärten“ hat sie in den letzten Jahrzehnten aufwendig saniert.

Villa Eichelhäher und Vogeltränke

Vereinsmitglied Klaus Konietzka baute 2022 auf der Festwiese an der
Burgruine, ein Vogelhäuschen im Stile unserer Blockhütte an der Burgruine
Liebenstein im M 1 : 10 aus Anlass des 90 zigsten Jahrestages des Baues der
Blockhütte.
Die Vogelfütterung könnte in den Sommermonaten auch als Brutquartier für
einheimische Vögel genutzt werden.
Dazu baute er noch eine Vogeltränke. Beide Objekte wurden von Vögeln bisher
gut angenommen.
Bei der Aufstellung half ihm Vereinsmitglied Christian Jäger.

Vereinsmitglieder Klaus Konietzka und Christian Jäger

30 Jahre städtepartnerschaftliche Beziehungen Treon – Bad Liebenstein

Es ist schon eine gute Tradition geworden, dass sich jährlich um Himmelfahrt
sich Bürger aus Treon und Bad Liebenstein wechselseitig treffen und die
deutsch – französische Partnerschaften pflegen.
2022 war ein ganz besonderer Anlass, denn die Beziehungen jährten sich fast
tags genau zum dreißigsten Mal. In den drei Tagen wurde den Gästen und ihren
Gastgebern ein umfangreiches Programm geboten. So fand u.a. eine
Bierverkostung in der Stupsbrauerei in Steinbach statt, sowie ein Fototermin an
der Linde im Elisabethpark, die am 30.05.1992 durch Bürgermeister Christian
Berthelier und den damaligen Bürgermeister Fritz – Eberhard Reich gepflanzt
wurde.
Höhepunkt war die Festveranstaltung am 28.05.2022 im grünen Baum in
Steinbach. Hier wurden die 30 Jahre Freundschaft ehrenvoll gefeiert. In einem
Vertrag wurden die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden
Kommunen erneuert.
Fritz – Eberhard Reich, Vorsitzender der Natur und Heimatfreunde, überreichte
an Bürgermeister Christian Berthelier einen Pokal von der Burgruine. Treon
hatte in den vergangenen Jahren wiederholt zur Sanierung der Burgruine
gespendet.

Seit dem Stromanschluß im Jahre 2001 sind solche Bilder möglich
Seit dem Stromanschluß im Jahre 2001 sind solche Bilder möglich

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