Firma Georg Adam Heller, später Stanzwerke und Schloßfabriken

Archiv F.E. Reich
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Stanzwerke- und Schlossfabriken, später Beutel, Aufnahme April 2012
Stanzwerke- und Schlossfabriken, später Beutel, Aufnahme April 2012
Archiv W.Malek
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Der Sohn des Jakob Valentin Heller http://www44.jimdo.com/app/s06790 cd3cc8612fc/ p927b3628b5b1abbd/  Georg Adam Heller (* 08.08.1836 Bali, + 10.09.1913 Bali) , baute sich in der Barchfelderstraße ( vermutlich Barchfelderstraße 16, Marianne Freiberg) ein bescheidenes Haus. In der dabei befindlichen Werkstätte fertigte er mit einigen Gehilfen kleine messingene Vorhängeschlösschen für Schatullen und auch Vescir-Schlösser. Sein Vorschlosser oder Werkführer war Ludwig Pfeifer.
Als die Söhne Christian Ludwig (28.06.1866, + 23.05.1917)  und Ernst Friedrich des Georg Adam heranwuchsen und nach ihrer Lehrzeit als Schlosser in das Geschäft eintraten, wurde ein großes Fabrikgebäude gebaut. Dort waren über 100 Arbeiter beschäftigt.

Der jüngste Sohn Ernst Friedrich baute sich in unmittelbarer Nachbarschaft eine Villa  http://www44.jimdo.com/app/s06790cd3cc8612fc/p1b6dde 374945ec91/.
Mit der Zeit traten geschäftliche Mißerfolge ein und Georg Adam zog sich mehr und mehr aus dem Geschäft zurück.
Die Söhne konnten ab 1911 nicht mehr die gleiche "Bewegungsfreiheit" erlangen wie zu Vaters Zeiten. Es traten Zahlungsschwierigkeiten ein.
Nach dem Tod von Christian Ludwig im Juli 1917 firmierte das Unternehmen  unter  " Stanzwerke und Schlossfabriken G.m.b.H.", vormals Georg Adam Heller mit Sitz Bad Liebenstein !
1930 wurde dieser Standort aufgegeben und nach Eisenach verlagert. Das bedeutete für viele Beschäftigte arbeitslose Zeiten. Von 1931 an standen die Fabrikanlagen zum Verkauf. 1934 übernahm Heinrich Beutel    http://www44.jimdo.com/app/s06790cd3 cc8612fc/p368a7a1615956fc4/ die Immobilie und erweiterte damit seine Firma.

u.a. wurden Rattenfallen geliefert - Sammlung Vaiko Weyh
u.a. wurden Rattenfallen geliefert - Sammlung Vaiko Weyh
Archiv W.Malek
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Zeugnis vom 24.Juni 1918 für Emil Möller
Zeugnis vom 24.Juni 1918 für Emil Möller