Messerfabriken -Seitengewehre

Wolfgang Schütz fand im Netz auf einer amerikanischen Seite etwas über Hersteller von Bajonetten für den K98 Karabiner im 2.Weltkrieg:
Folgende Hersteller-Marken finden sich :
Aus Steinbach: Julius Bodenstein, Otto Simon, Karl Malsch-Spitzer, Karl Malsch & Sohn, David Malsch, Malsch & Ambronn, E&A Helbig.
Aus Schweina: Fa. Reich und Gebr. Heller

 

Gründung 1806 RZM CodeRZM M7/70 | RZM 1164/##/SS

Hersteller Malsch David

Ort Steinbach, Thüringen Reichsgau (SA)

Fr, He, Nrh Hergestellt (SA) 1000

Luftwaffe Fliegerschwert [M1935] für Offiziere mit Lederhänger - David Malsch, Steinbach

Schwere Ausführung mit sehr sauberen, fast spiegelblanken Klinge. Die Klinge ist vernickelt mit seltenem Herstellerloge David Malsch, Steinbach und Luftwaffenabnahmestempel 5. Versilberter Knauf und Parierstange mit goldenen Sonnenrädern. Blau belederter Griff mit Drahtwicklung. Blau belederte Scheide mit versilberten Beschlägen und schöner Patina. Gesamtlänge beträgt 99,1 cm.

NSKK Dienstdolch [Späte Fertigung] - RZM M7/70 (David Malsch, Steinbach)

NSKK Dienstdolch in später Ausführung mit RZM Code M7/70. Holzgriff mit eingelegtem Aluminiumadler und emaillierten SA Emblem. Die Scheide ist mit komplett erhaltener schwarzen Originallackierung, die min. zu 99% erhalten ist, ab einigen Stellen sind noch Haarrisse zu erkennen. An der Scheide sind die beiden Beschläge mit Originalschrauben befestigt. Blanke Klinge mit der Devise: «Alles für Deutschland», die bei späten Dolchen nicht mehr so tief ist. Auf der Rückseite der Klinge, befindet sich die RZM Markierung RZM M7/70 für David Malsch, Steinbach.

Fliegerschwert M 35 in schwerer Ausführung
Vernickelte Klinge mit Herstellerlogo und Abnahmestempel. Versilberte Parierstange und Knauf mit Sonnenrädern, blau belederter Griff mit Drahtwicklung. Blau belederte Scheide mit Beschlägen. Länge 93 cm.  Zustand: II -

Aufrufpreis: 500 EUR Fliegerschwert M 35 in schwerer Ausführung
Vernickelte Klinge mit Herstellerlogo und Abnahmestempel. Versilberte Parierstange und Knauf mit Sonnenrädern, blau belederter Griff mit Drahtwicklung. Blau belederte Scheide mit Beschlägen. Länge 93 cm. Condition: II - Opening price: 500 EUR

NSKK Dienstdolch [Frühe Fertigung] - Malsch & Ambronn, Steinbach

Malsch & Ambronn, Steinbach
Hersteller Malsch & Ambronn, Steinbach

Modell 1933-1935 [Frühe Fertigung]

Inschrift Alles für Deutschland

Klinge zweischneidig

Länge 372 mm

Gewicht 463 g (mit Gehänge)

Gehänge Leder-Tragegehänge mit Karabinerhaken

Zustand 2   Anmerkung Mi - Mitte (Mittelelbe)

NSKK Dienstdolch.docx
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SA Dienstdolch [Frühe Fertigung] - Malsch & Ambronn Steinbach

Dienstdolch der Sturmabteilung [SA] in früher Fertigung 1933-1935. SA Dolch in unberührtem Zustand. Der Hersteller auf der Klinge ist Malsch & Ambronn Steinbach. Untere Parierstange mit der Gruppenstempelung «Sa» Sachsen.


Griff: Brauner und heller Holzgriff, der Hoheitsadler im Griff ist in Nickelausführung. Über dem Adler befindet sich das SA-Emblem. Beide Parierstangen sind aus Nickel. Die untere Parierstange ist auf der Rückseite mit dem Gruppenstempel SA [Sachsen] handgestanzt.

Klinge: Klinge ist zweischneidig mit tiefer und dunkler SA Devise «Alles für Deutschland» auf der vorderen Seite. Die Rückseite hat das Herstellerlogo: Malsch & Ambronn Steinbach. Klingenschultern passen perfekt auf die untere Parierstange. Klinge mit kleiner Kerbe im unteren drittel.

Scheide: Die Scheide ist aus Eisen mit beiden Scheidenbeschläge, diese sind aus vernickeltem Stahlblech. Die Beschläge werden mit jeweils zwei Schräubchen seitlich gehalten. Das Ledergehänge ist gerissen.

Joseph Bodenstein Musikpädagoge; geb. 15. 2. 1815 Steinbach bei Liebenstein, gest. 4. 10. 1879 Steinbach bei Liebenstein. Bodenstein besuchte 1831-1834 das Lehrerseminar Hildburghausen, war 18391870 Turn- und Gesangslehrer am Gymnasium in Hildburghausen und erteilte nebenbei Englisch-Unterricht. 1843-1847 war er Vizedirektor des Männergesangvereines „Liedertafel“ in Hildburghausen. 1859 gründete er eine Messerfabrik in Hildburghausen und ließ sich 1870 aus dem Staatsdienst verabschieden, um sich verstärkt der Leitung der Messerfabrik in Steinbach widmen zu können. Sein Sohn Otto verstarb 1859 in Australien, der Sohn Max übernahm 1862 die Hildburghäuser Messerfabrik. LITERATUR: Ingward Ullrich: Hildburghäuser Musiker. Ein Beitrag zur Musikgeschichte der Stadt Hildburghausen. Hildburghausen 2003, 94.

Musik Lexikon von Maren Goltz