Ida-Denkmal

Das Ida-Denkmal wurde 1854 durch Herzog Bernhard II. als Zeichen der Dankbarkeit gegenüber seiner Schwester errichtet.
Nach dem II.Weltkrieg wurde es bis auf die Stele zerstört. Durch das Engagement der Natur- und Heimatfreunde und mit Unterstützung der Stadt Bad Liebenstein und Sponsoren konnte das Denkmal 2004 wieder so hergerichtet werden, wie es vor 150 Jahren erbaut worden war, aus original Seeberger Sandstein - ( daraus ist übrigens der Bergfried der Wartburg und der Erfurter Dom gebaut ).

Auf der Vorderseite der im gotischen Stil ausgeführten Stele befindet sich ein aus Marmor gearbeitetes Reliefportrait von Herzogin Ida. Darunter steht aus Karl Försters Gedichtzyklus "Erinnerung und Hoffnung" :
" Was vergangen, kehrt nicht wieder, aber ging es leuchtend nieder, leuchtets lange noch zurück."
Übrigens ziert dieser Spruch auch den Grabstein von Ludwig Schuncke, der ein bekannter Pianist und Komponist in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts war und  den eine intensive Freundschaft mit Robert Schumann verbunden hatte.

Intensive Arbeiten waren notwendig, um das Denkmal wieder in Top-Form zu bringen !

Klaus-Dieter Keßler und Adolf Storch beim Nivellieren....

Die kulturelle Umrahmung zur Einweihung übernahmen die Sänger des MGV Sängerkranz 1857 e.V. unter der Leitung von Herbert Kley http://www44.jimdo.com/app/s06790cd3cc8612fc/p073cf4dd89cee51d/!
( Sowohl als handwerkliche helfende Kraft als auch als Sänger aktiv- Gerhard Ortmann - vordere Reihe dritter von rechts - einer unserer fittesten Heimatfreunde. )

Ida von Sachsen-Meiningen

Ida von Sachsen-Meiningen (* 1794 Meiningen, + 1852 Weimar ) war eine Prinzessin. Ihre ältere Schwester Adelheid war britische Königin;  ihr jüngerer Bruder als Bernhard II. Herzog von Sachsen-Meiningen.
Durch Heirat mit Prinz Karl Bernhard  http://de.wikipedia.org/wiki/Karl _Bernhard_von_Sachsen-Weimar-Eisenach  von Sachsen-Weimar-Eisenach wurde Ida Herzogin. Damit begann eine intensive Reisetätigkeit, da ihr Mann als General der Niederlande oft versetzt wurde.

Den Sommer verbrachte sie meistens im Palais Weimar, in der Villa Sophie und auf Schloss Altenstein.  
Wegen ihrer Volkstümlichkeit und karitativen Tätigkeit war sie sehr beliebt.
Durch Vermittlung von Ida konnte Friedrich Fröbel 1850 die erste Schule für Kindergärtnerinnen im Marienthaler Schlößchen einrichten.
siehe auch  http://de.wikipedia.org/wiki/Ida_von_Sachsen-Meiningen
und  http://books.google.de/books?id=xAs6AAAAcAAJ&printsec=frontcover&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

Historische Aufnahmen

Stereo-Ansichtskarte um 1880 !  Archiv Jürgen Roth
siehe http://www.stereoviewheaven.com/035/germany351.htm

Denkmal 1936
Denkmal 1936
Sammlung Günter Reich
Sammlung Günter Reich

Ida-Denkmal von der Rückseite in Richtung Burgruine fotografiert. Datiert auf 1939.

Im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges wurde das Denkmal bis auf die Stele zerstört.
1948 erfolgten Sicherungsarbeiten am verbliebenen Rest.