Ausflugsgaststätte Krätzersrasen

Krätzersrasen am 31.10.2015 - Aufnahme W.Malek
Krätzersrasen am 31.10.2015 - Aufnahme W.Malek

Der Name leitet sich von einem Waldgewerbe her, dem Harzkratzen. Es wurde in den Wäldern um den Forstort Krätzersrasen betrieben und es diente zur Gewinnung von Baumharzen, aus denen Pech und andere Naturprodukte hergestellt wurden.

Von Alters her weit verbreitet ist das Harzen von Kiefern in Form der Lebendharzung. Durch Entfernen einiger Rinde am Stamm und durch Einschnitte im darunter liegenden Holz wird der Baum verletzt, das ablaufende Harz wird aufgefangen, gesammelt und weiterverarbeitet. Durch diese Verletzungen und das „Ausbluten“ des Holzes wurde dieses als Bau- oder Nutzholz weitgehend unbrauchbar. Das war ein Grund, warum zwischen Harzern und Forstleuten Feindschaft herrschte.

Im 19. Jahrhundert wurden immer größere Anlagen zur Harzgewinnung gebaut, die Arbeiter waren die Harzer oder auch Pechsieder. Seit dem beginnenden 20. Jahrhundert nahm das Gewerbe immer stärker ab.

In der DDR wurde noch bis zur Wende in großem Umfang auf diese Weise Harz gewonnen.

Repro W.Malek
Repro W.Malek
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Repro W.Malek
Inneneinrichtung Repro W.Malek
Inneneinrichtung Repro W.Malek
Gisela Teichmann und Ilse Rümmler an der Eingangsterasse zur Gaststätte mit Blick zum Bommelhauck - Archiv W.Malek
Gisela Teichmann und Ilse Rümmler an der Eingangsterasse zur Gaststätte mit Blick zum Bommelhauck - Archiv W.Malek
Ansichtskarte bei guter Schneelage zu DDR-Zeiten - Sammlung Regina Schlothauer
Ansichtskarte bei guter Schneelage zu DDR-Zeiten - Sammlung Regina Schlothauer
Aufnahme vor 1969 - Der hölzerne Anbau stand vorher auf dem Gelände der EOS und war als Werk- und Zeichenraum genutzt worden - Archiv W.Malek
Aufnahme vor 1969 - Der hölzerne Anbau stand vorher auf dem Gelände der EOS und war als Werk- und Zeichenraum genutzt worden - Archiv W.Malek
Kinderferienlager des VEB Wälzkörperwerk
Kinderferienlager des VEB Wälzkörperwerk